Ganz Ohr sein

„Gelegentlich fragte sich Benjamin Wood, ob er das Zusammenleben mit Tante Phil wohl überleben würde. Heute war einer dieser Tage….“
Sie lesen noch selbst vor?

Da gehören Sie zu einer Minderheit – es wird nur noch in 30 Prozent der Familien vorgelesen.

Schade eigentlich, denn Kinder lieben die Zuwendung, die sie beim Vorlesen erfahren...

 Die kleinen Zuhörer profitieren außerdem auf vielfältige Weise:

  •   Sie werden selbst zum Lesen angeregt (Vorbildfunktion)
  •  Sie hören Spannendes oder Lustiges, das sie sich noch nicht selbst so mühelos aus Büchern erschließen können
  •  Sie genießen den Klang und die Rhythmik unserer Sprache, selbst wenn sie nicht jedes Wort verstehen
  •  Sie erweitern ganz nebenbei ihren Wortschatz
  •  Sie werden aufs Zuhören vorbereitet

Ein Kind, das gelernt hat ruhig zuzuhören, ohne dass es etwas zu sehen oder zu tun gibt, ist gut aufs Leben vorbereitet.

Auf die Schule, auf soziale Kontakte, auf die Aufnahme des Wesentlichen.

Ganz wichtig ist, dass die Konzentrationsfähigkeit langsam gesteigert wird.

Am Anfang sind es vielleicht nur ein paar Minuten, später immer mehr.

Vielleicht möchte ein Kind auch dieselbe Geschichte immer wieder hören – es wird schon sagen, wenn es zum nächsten Leseerlebnis bereit ist.

 

„Er war auf einem Drachen geritten, … das konnte doch nichts anderes bedeuten, als dass alles möglich war. Alles!“

 Genau.

 

Buchtipp:  Robin L. LaFevers: Benjamin Wood, Beastologe - Der Schatz des Drachen

 

Benjamin Wood stammt aus einer Familie von Beastologen – Behütern und Beschützern von fabelhaften Wesen.

Seine Eltern sind auf einer Expedition verschollen.

Eines Tages taucht seine Tante Phil auf und beginnt, ihn ebenfalls zum Beastologen auszubilden. Der zaghafte Ben wird zum Abenteurer.

Band 3 der Reihe.

 

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